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iZen® ist eine beim Europäischen Markenamt eingetragene und geschützte Marke. Der Markenschutz hat keinen kommerziellen Hintergrund sondern schützt dieses religiös-philosophisch-psychologische System vor Nachahmung und Verfälschung.

 

Gefangen im eigenen Körper

Kann man mit Schwerstbehinderung glücklich sein?

Menschen mit Handicaps waren meine besten Lehrer!

„Wo bin ich? So hell ...! Mamaaaa! Ist das Papa? Was pocht da so wild ... mein Herz? Mama streichelt mich. Meine Stirn ist heiß. Ich habe Angst. So Angst! Es riecht fremd. Ich will weg. Warum bewegen sich meine Beine nicht? Mein Kopf dreht sich zu Mama, sie weint. Warum weint Mama? Drehe andere Seite. Papa schaut traurig, Papa lächelt mich an. Seine Augen sind nass. Ich will Papa streicheln. Warum machen meine Arme nichts? Habe ich einen Bauch, habe ich Hände? Ich kann sie nicht sehen, ich kann sie nicht spüren! Wo bin ich? Mama streichelt meine Wangen. Das ist so schön. Ich will weinen, ich will schreien. Alles ist so anders. Ich will zu Mama sprechen. Ich höre nur ein quietschen: Mama, komm, wir gehen hier weg. Papa ich will zum Spielplatz! Sie verstehen mich nicht. Ich sage lauter. Ich will aufstehen. Nichts bewegt sich. Was ist los? Ich will hier raus, ich will spielen! Mamaaaa! Papaaa! Helft mir doch! Helft miiir ...!"

 

Mein Freund Jason wurde mit 2,5 Jahren von einer rätselhaften Krankheit schlagartig ins Koma geworfen, mitten aus dem Leben heraus. Die Ärzte vermuten einen Virus. Er lag wochenlang im Koma. Seitdem ist er vom Hals abwärts gelähmt, man nennt dies „locked in", weil er in seinem Körper hilflos gefangen ist! Er kann seinen gesamten Körper weder spüren noch benutzen. Lediglich ein Finger ist zu minimalen Bewegungen fähig. Mit diesem Finger spielt er auf einem alten iPhone elektronische Spiele. Seine Eltern und eine Vollzeitpflegekraft versorgen Jason 24 Stunden am Tag. Seitdem „Ereignis" hat er nie wieder etwas geschmeckt, gegessen, geschluckt ... er wird per Schlauch künstlich ernährt. Er hat außer seinem Kopf und Finger nichts mehr bewegt. Seine Bronchien müssen halbstündig abgesaugt werden. Er atmet über ein Loch im Kehlkopf. Seine Stimme ist dünn. Er muss gewickelt werden, er muss getragen werden. Jason ist heute 10 Jahre alt, fährt mit einem Spezialrollstuhl mit Kopfsteuerung in die Schule. Er ist in Marissa verliebt. Sie ist in seiner Klasse. Er besteht auf einen Seitenscheitel und seine Ferrari-Jacke, er will ihr gefallen.

 

Als ich ihn besuchte, spielte seine Mama mit ihm Murmeln: Er lag auf dem Rücken am Boden und sie legte Murmeln auf seine geschlossenen Augen, die er mit frechem Grinsen und einer ruckartigen Kopfbewegung - zu mehr ist sein gelähmter Körper nicht fähig - auf den Boden schnippte. Dieses Spiel kann er sehr lange spielen. Auf meinen Armen war er eine Rakete, die frei durch die Luft zischte. In hypnotischer Trance war er ein frecher Junge, der auf Bäume steigt und von oben unbeschwert Kastanien auf die anderen wirft. Da kann er klettern, rennen wie der Wind, werfen, spielen, toben, schreien ...

 

Jason wird nie gehen. Jason wird nie Kinder zeugen. Jason wird niemals zur Arbeit gehen. Er wird nie ein Fahrrad oder Auto fahren. Er wird kürzer leben als andere. Er wird sich nie die Nase putzen, er wird nie ... Er wird den anderen beim Leben zuschauen.

Aber von niemandem habe ich soviel über Lebensfreude gelernt, wie von Jason! Er freut sich über ein Streicheln seines Kopfes wie kein anderer. Er liebt es, wenn man seine Ohren krault. Er liebt seine kleine Schwester, die seinen Rollstuhl beinahe umwirft, ihn an den Haaren zieht und ihn neckt. Er liebt seine Computerspiele, er liebt es, Geschichten zu hören, er liebt Blumen und liebt ihren Duft ... niemand liebt das Leben so sehr und intensiv wie Jason! Er ist nicht gelangweilt, weil in der Disco die falsche Musik läuft. Er ärgert sich nicht über einen nur dritten Platz beim Marathon oder einen Pickel auf der Wange. Er vermisst kein flottes Auto. Er liebt Marissa. Er denkt selten an morgen. Alles dies liegt nicht im Entferntesten in seiner Reichweite ...

Was lehrt uns Jason?

 

Transform! NOW!

 

Euer ( `)

 

Als Teenager durfte ich eine Schule besuchen, die Schwerstbehinderte integrierte. Als Mediziner kümmerte ich mich verstärkt um mehrfach gehandicapte Menschen (blind und spastisch gelähmt) und durfte am eigenen Körper den Faktor Vergänglichkeit mehrfach erfahren. Kein Zen-Meister konnte mir mehr über den BefreYungsweg, das Wertschätzen des JETZT und die wirklich wichtigen Dinge im Leben  beibringen als o. g. Menschen! Überlegt selbst, was Euch zum Glücklichsein fehlt ... NICHTS!

 

(Gewinne aus dem Buchverkäufen iZen gehen zugunsten dieses kleinen Jungen! Verschenke das Buch und tue damit zweifach Gutes ...)

 

www.jason-helfen.de

 

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