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Es gibt kein Leiden!

Was bedeutet das?

Eine Frage der Sichtweise und des Standpunktes

 

Wer aktuell große Schmerzen leidet, einen sterbenden Verwandten neben sich hat oder einen schlimmen Verlust (einen Menschen, eine Körperfunktion, eine gesellschaftliche Rolle, Besitz) erlebt, wird die Überschrift für blanken Hohn halten. Dennoch lohnt es sich weiter zu lesen.

 

Natürlich erleben Menschen z. B. Schmerz als bedrohlich und mindestens unangenehm, sie wollen ihn vermeiden, sie hassen und sie fürchten ihn. Was wäre dies anderes als Leiden?

 

Betrachten wir die Skala einmal von der anderen Seite: Was würde passieren, wenn ein Mensch sechs Wochen oder länger immerfort Freude erleben würde? Was beobachtet Ihr bei Hollywood-Promis, die plötzlich Geld und „Freunde" im Überfluss haben, die momentan gesund sind (oder scheinen) und die sich alle Wünsche erfüllen können? Wie lange erleben sie diesen Zustand als freudvoll? Wir Menschen gewöhnen uns daran und nehmen Freude nach einiger Zeit nicht mehr als solche wahr. Genauso läuft das mit dem Unglück: Ein Mensch, der eine Woche lang immerzu starke Schmerzen erleidet, wird sich am achten Tag über eine halbe Stunde Schmerzfreiheit freuen wie ein kleines Kind an Weihnachten. Freust Du Dich in schmerzfreiem Alltag über eine halbe Stunde Abwesenheit von Schmerz? Nein, dies ist für Dich normal! Da gibt es keinen Grund für Freude. Du ärgerst Dich über einen Fleck auf Deinem frischen Hemd oder Deiner Bluse.

 

Vielleicht pendelt sich unser Glücks- und Unglücksempfinden irgendwo auf einen Mittelpunkt zwischen dem tatsächlich erlebten ein? Vielleicht empfindet ein Schwerbehinderter nicht weniger Lebensglück als der sog. Normalmensch?

 

Auf einer Welt ohne menschlichen Geist gäbe es keine Unterscheidungen! Nur das Denken wertet und ordnet und empfindet „schön" oder „leidvoll". Alles, was gedacht oder benannt werden kann, ist Illusion des Geistes (auch die „Illusion" ist natürlich benanntes Denken und in sich eine Illusion!). Alles ist einfach wie es ist. Uns bleibt nur das Annehmen des großen EINS-Seins der Welt, wo es den einen Pol nicht ohne den anderen gibt (beide sind gedacht und erlebt von unserem Geist). Es gäbe keine Geburt ohne den ständigen Tod; letztlich gibt es gar keinen „Tod", sondern lediglich dauernden Wandel. Nur ein Individuum empfindet Schmerz und Tod als persönliches Unglück; aus der Sicht des großen Ganzen existiert nur ein fließender Wandel - das Individuum hat keine absolute, eigenständige Bedeutung. Jedes "Unglück" hat (für andere Teile) auch seine Vorteile.

 

Frühling, Geburt, Freude, Neubeginn, Liebe und Schmerz könnte es nicht geben, wenn da nicht Herbst, Tod, Leid, Beendigung, Hass und Lust existieren würden. Erst das Gegenteil lässt uns den anderen Pol überhaupt wahrnehmen!

 

Letztlich kann man die Erfahrung, dass die BefreYung vom Leiden darin besteht, das Leiden als illusionäre Sichtweise eines nicht-existenten Egos zu erkennen, nicht mit Worten transportieren. Erst im fließenden Zustand des Nicht-Denkens (Hishiryo), ausgelöst durch Meditation oder Lebensereignisse, wird man irgendwann schlagartig verstehen ...

 

Transform! NOW!

 

Euer. ( `)

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