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Die Stufen zur Meisterschaft

Anregungen und Variationen zu den Übungen im Buch

Natürlich werden bei einzelnen Übungen der Stufen "Weiss - Schwarz (Weiss)" immer mal wieder Schwierigkeiten auftreten. Das ist wie bei jeder Disziplin auch im mentalen Bereich unvermeidbar. Jeder Transformer wird auch mit unterschiedlichen Übungen Probleme haben oder andere leichter und schneller bewältigen. Aber sind es nicht gerade die Hürden im Leben, die uns wachsen lassen? Oft genügt ein kleiner Trick oder Hinweis, um dann mit einem Ruck weiterzukommen.

 

Deshalb werde ich Ihnen hier in unregelmäßiger Folge immer wieder Tipps geben- soweit ich kann - die sich aus Fragen übender Transformer ergeben:

 

Tipp 1: Räumen Sie Ihren Kopf doch mal auf!

Geht es Ihnen nicht auch manchmal so, dass sich in Ihrem Kopf die Gedanken jagen: " Dies und das muss ich heute noch erledigen, jenen anrufen, dieses einkaufen und einiges arbeiten ... !".

 

Wenn ich mich dann in meine Meditation einfinden möchte, gleiten die Gedanken ständig ab. Sicher kann ich diese dann wegschieben und mit Konzentration wieder zur Sache kommen ... bis der nächste Gedanke einfliegt. Manchmal braucht man nur Geduld, bis das Denken ruhiger wird. Aber oft genug will keine Ruhe einkehren und man hat mit der ständig latent vorhandenen Angst zu kämpfen, man könnte die noch anstehende Verpflichtung vergessen.

 

Dann lege ich mir neben meinen Meditationsplatz einen Block und einen Stift bereit. Sobald mich ein Gedanke quält, schreibe ich diesen dann auf und setzte die Meditation fort. Manchmal muss ich bis zu 10 mal unterbrechen um einen Gedanken zu Papier zu bringen. Das macht aber gar nichts, denn mit jedem Mal wird mein Kopf leerer und freier, denn ich weiß, der Gedanke muss nicht mehr festgehalten werden, ich kann ihn nicht vergessen, weil er aufgeschrieben wurde.

 

Mit der Zeit befreie ich so meinen Verstand von all den lästigen, immer wiederkehrenden Gedanken, die mich nicht zur Ruhe kommen lassen. Wr sind es gewohnt unser Haus aufzuräumen, unser Auto zu putzen oder den Schreibtisch zu ordnen ... aber unseren Verstand tragen wir immer völlig chaotisch und unaufgeräumt mit uns spazieren.

 

Probieren Sie das einmal aus, wenn Ihr Verstand besonders aufgewühlt und hyperaktiv ist. Wann haben Sie Ihren Kopf das letzte Mal aufgeräumt!?

 

Tipp 2: "Bitte nicht stören!"

Während der Meditation oder einer Ruhephase (z. B. Übung "Zeit anhalten") werden externe Störungen, meist Geräusche unvermeidlich sein. Natürlich suchen Sie sich einen möglichst ruhigen Ort. Aber ein vorbeifahrender Lkw, eine Haustürklingel oder ein Familienmitglied, das den Raum betritt, werden immer wieder mal geschehen.

 

In der Hypnosetherapie deutet der Hypnotiseur diese Geräusche um und nutzt sie, indem er z. B. sagt, das Fahrzeuggeräusch sei besonders beruhigend, oder klinge wie ein magisches Musikinstrument, das die Trance weiter vertiefen helfe. Dies können Sie natürlich in Ihrer Meditation auch anwenden, indem Sie die Störung positiv umdeuten.

 

Für einen fortgeschrittenen Transformer, der wirklich ganz im Hier und Jetzt lebt, kann es jedoch keinerlei Störung geben!

 

Stellen Sie sich vor, Sie sind in Meditation versunken und jemand kommt unvermittelt ins Zimmer. Fast jeder "normale" Mensch würde dies als unwillkommende Störung empfinden und evtl. verärgert sein. Wenn Sie aber ganz im Augenblick leben, dann ist dieser Moment des Eintretens ja schon Vergangenheit, sobald die Person vor Ihnen steht. Dann ist die Präsenz dieses Menschen die reine und einzige Realität in diesem Moment. Wenn Sie dann nicht in Gedanken der Vergangenheit (vor Sekunden) nachhängen, dann existiert nur dieser Zeitpunkt NACH der ruhigen Meditation, jetzt. Wer ganz im Hier und Jetzt lebt kennt keine Probleme, Störungen oder Ärgernisse. Zu abstrakt? Zu unrealistisch? Nein...

 

...dies ist die einzige Wahrheit!

 

Tipp 3: Sehen Sie den Stein mit allen Sinnen!

Bei einer konzentrativen Fixationsübung, wie der Steinmeditation, wenn Sie also Ihre ganze Aufmerksamkeit auf ein Ding richten, werden immer wieder störende Gedanken einfliessen. Im Buch finden Sie eine solche Übung im Kapitel "Was sehe ich", in der Sie einen Apfel fixieren und ausschließlich konzentriert ansehen sollen.

 

Oft ist unser Geist zu aufgewühlt und es gelingt manchmal nur sekundenweise an nichts anderes als den Apfel oder Stein zu denken. Wenn Ihr Verstand derart unruhig ist, kann es helfen, den Stein o.ä. nicht nur mit den Augen anzuschauen, sondern dann sollten Sie alle Sinne nutzen. Nehmen Sie den Stein in die Hand, riechen Sie daran, fühlen und streicheln ihn, lecken Sie daran ... So fällt die ausschließiche Konzentration auf dieses Objekt um einige leichter und externe Gedanken haben weniger Chancen in Ihr Denken einzudringen. Sobald Ihr Geist ruhiger ist, legen Sie das Objekt einfach wieder vor sich und fahren mit der visuellen Meditation fort.

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