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iZen® ist eine beim Europäischen Markenamt eingetragene und geschützte Marke. Der Markenschutz hat keinen kommerziellen Hintergrund sondern schützt dieses religiös-philosophisch-psychologische System vor Nachahmung und Verfälschung.

 

Glossar

Keine übernommenen Definitionen, sondern mit eigenen Worten erklärt.

Begriffliches und Verstandeswissen wird in iZen® absichtlich vernachlässigt, weshalb Sie im Buch weder genaue Literaturangaben noch ein allzu umfangreiches Glossar finden. Um Einsteigern einen ersten Einblick zu geben, sollen diese bewusst kurz gehaltenen Begriffsdefinitionen helfen, sich leichter im Text zurechtzufinden. Für innere Entwicklung jedoch ist die Kenntnis dieser Definitionen und Worte nicht notwendig, weshalb dem rational Interessierten z. B. Wikipedia, Brockhaus oder andere Wissensquellen empfohlen werden.

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ADHS

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Damit werden oft hyperaktive, impulsive und unruhige Kinder charakterisiert, die Probleme haben, ihre Aufmerksamkeit längere Zeit aufrechtzuerhalten. Es handelt sich um ein multifaktorielles Geschehen, das sehr kontrovers diskutiert und behandelt wird, zumal Kinder und Eltern unter starkem sozialem Druck stehen. Inwieweit familienpsychologische Faktoren, genetische Disposition und Umweltfaktoren eine Rolle spielen, ist nicht abschließend geklärt. Die Diagnose scheint manchmal allzu schnell gestellt zu werden und lässt die Betroffenen oft in hilfloser Ratlosigkeit mit Tablettenmedikation allein.

 

Ankern

Ein erwünschtes Verhalten oder Gefühl wird an eine Geste, Situation oder Handlung gebunden, die dieses auslösen soll. In Hypnose oder der NLP-Therapie kann z. B. eine bestimmte Handbewegung als Auslöser für ein erwünschtes, mentales Programm, Verhalten oder Gefühl beim Patienten programmiert werden.

 

Bodhicitta

Der Erleuchtungsgeist. Man unterscheidet absolutes und relatives B. Aus dem Erkennen der Leerheit aller Phänomene und der Tatsache, dass alle Wesen in ihrem Leiden gefangen sind und dass dieses beendet werden kann, entsteht der tiefe Wunsch, andere zu befreien und ihnen zu helfen. Dieses Mitgefühl erzeugt im Erleuchteten eine Grundhaltung, die dann ganz von selbst zum Helfen führt. B. ist charakteristisch für den Mahayana-Buddhismus (s. d.).

 

Buddhismus

Eine der Weltreligionen mit Ursprung in Indien. Zentrale Figur ist der Buddha, der historisch belegt ist und auch als mystische Person eine gottähnliche Rolle spielt. Ziel ist es, sich aus dem Kreislauf der Leiden im Leben durch Erkennen der Leerheit aller Phänomene selbst zu befreien und ins Nirvana einzugehen.
Zentrale Aussage: Das Leben ist von Leiden geprägt, das durch Gier, Hass und Verblendung ausgelöst wird; diese Ursachen können beseitigt werden durch den achtfachen Pfad.
Der Buddhismus sieht sich als atheistische Religion und negiert eine ewige Seele.

 

CREDO

Das klassische christliche Credo ist ein Glaubensbekenntnis (lat. Credo = ich glaube). In iZen® bedeutet das CREDO eine psychologische Strategie, von Dr. Michael Weh entworfen, die langfristig zu einem persönlichen Paradigmenwechsel der Selbstwahrnehmung führen kann. Im CREDO werden formelhafte Vorsatzbildungen, wie im Autogenen Training, in fast schon liturgischer Versform zu besonders psychoaktiven Tageszeiten täglich gesprochen, um starke, unbewusste und selbsthypnotische Wirkung zu erzielen.

 

Dissoziation

Im psychologischen Sinne ist D. ein Defekt der mentalen Integration, bei der manche Bereiche vom Bewusstsein getrennt sind (Abspaltung vom Bewusstsein), worauf der Patient keinen Einfluss hat. In der Psychotherapie, insbesondere beim NLP, ist D. - absichtlich hervorgerufen - eine wertvolle mentale Technik, um Verhaltensänderungen zu begünstigen oder um Paradigmen zu ändern. Viele traditionelle Meditationen basieren bei genauem Hinsehen auf dissoziativen Elementen. Die distanzierte Beobachtung von Körper und Geist in der Meditation ist eine Form von Dissoziation. Sie ist eine der wichtigsten zu erlernenden Fähigkeiten in iZen®.

 

Drittes Auge

Mystischer Begriff z. B. in tantrischer oder tibetischer Literatur. Durch forcierte Konvergenzhaltung und Aufwärtsblick der Augen soll angeblich schnell ein tranceartiger Zustand entstehen. Das Öffnen des Dritten Auges wird auch oft mit Erleuchtung oder Satori gleichgesetzt. Vermutlich ist damit eine andere Sichtweise und Wahrnehmung im Sinne einer distanzierten Beobachtung und damit eine Art sechster Sinn gemeint, der meist nur durch geduldige Meditation erlangt werden kann.

 

Fixation

Begriff aus der traditionellen Hypnose. Der Blick des Patienten/Meditierenden bleibt über eine gewisse Zeit auf einen Punkt oder ein Objekt fixiert, um die Aufmerksamkeit einzuengen und die Konzentration zu schulen. Wird das Auge des Hypnotiseurs fixiert, so nennt man dies »Faszination«.

 

Herz-Sutra

Bekanntestes der Mahayana-Sutras. Auch das »Mantra der Vollkommenheit der Weisheit« oder die »Essenz des erhabenen Hinübergelangens ans jenseitige Ufer der Weisheit« genannt. Dieses Sutra wird vor allem auch im Zen studiert und als knappe Zusammenfassung der Lehre Buddhas betrachtet. Es hat, wie das Mantra des iZen®, den starken Imperativ, durch Anstrengung zur Erleuchtung zu gelangen.

 

Hypnose

Für Hypnose findet man zahlreiche Definitionen, was ein sicheres Zeichen dafür ist, dass das Phänomen bis heute nicht vollständig aufgeklärt ist.
Hypnose wird als schlafähnlicher Zustand beschrieben, bei dem die Wachheit selektiv eingeschränkt ist und der durch sog. Suggestionen einer anderen Person hervorgerufen werden kann. In diesem veränderten Bewusstseinszustand kommt es zu einer starken Inwärtswendung und Beeinflussbarkeit unter Umgehung der rationalen Kontrolle.
Hypnotherapie ist eine medizinisch anerkannte, psychotherapeutische Heilmethode und kann analytisch, therapeutisch oder experimentell eingesetzt werden.

 

I Ging

Das »Buch der Wandlungen« ist die älteste, klassisch chinesische Schrift und gilt als Vorläufer des Taoismus. Die Nutzung des Orakels hat schamanistische Wurzeln. Im I Ging wird anhand von 64 Hexagrammen, bestehend aus 6 Linien, intuitiv Zukunft und Verhalten für eine Person oder Situation ermittelt, ähnlich wie beim Tarot oder anderen Wahrsagemethoden.
Wesentlich aus philosophischer Sicht ist das Vertrauen auf die unbewusst-intuitive Interpretation und die klare Erkenntnis des Dualismus (Yin-Yang).

 

iZen®/iZen

Das Systemprogramm auf der Basis von Hypnotherapie, NLP, Zen-Buddhismus und anderen Religionen und Philosophien zur inneren Befreiung, Persönlichkeitsentwicklung und Heilung. Ein Stufen-Instantprogramm mit Übungen jenseits traditioneller Religionsgemeinschaften für den individuellen, relativ raschen Befreiungsweg.

 

Mahayana, Hinayana

Die Hauptrichtungen des Buddhismus. Der Hinayana (»kleines Fahrzeug«) ist die ältere Form und strebt die Befreiung der übenden Person an, während der Mahayana (»großes Fahrzeug«) versucht, durch Mitgefühl auch andere zum Erwachen zu führen. Hier spielt das Bodhisattva-Ideal eine große Rolle. Dies sind Wesen, die über Verzicht auf das Paradies (Nirvana) großes Mitgefühl (Bodhicitta) entwickeln, um andere zu erleuchten (erlösen), indem sie ihr Leben in den Dienst der Lehre und des Helfens stellen.

 

Modalitäten

In der Physiologie eine andere Bezeichnung der (mindestens) fünf Sinne des Menschen, die v. a. auch im NLP benutzt wird.

 

Narkohypnose

Eine Kombination von Hypnose mit psychotropen Substanzen, die um 1900 zum ersten Mal erwähnt wird, damals in Verbindung mit den narkotisch wirksamen Substanzen Chloroform, Ether und Scopolamin.
Narkohypnose erfordert vom Anwender sowohl hypnotherapeutisches Geschick als auch Erfahrung mit Tranquilizern wie Midazolam, Flunitrazepam oder GammaHydroxybutyrat. Diese Methode wurde in Deutschland durch Dr. M. Weh in den letzten 25 Jahren in der zahnmedizinischen Angstkontrolle wiederbelebt, verbessert und in Fachvorträgen und Seminaren Ärzten vermittelt.

 

NBG (New-Behavior-Generator)

Eine sehr effektive Technik im NLP, die im Prinzip schon in klassischen religiösen Schriften auftaucht und bei der durch schrittweise Identifikation mit einem imaginierten Idol eine nachhaltige Verhaltensänderung verursacht werden kann.

 

Nirvana

Das Wort bedeutet »Verwehen« oder »Erlöschen« und ist das Heilsziel im Buddhismus. N. kann mit Worten, ähnlich wie im Taoismus das Tao, nicht beschrieben werden. Ähnlich dem Satori im Zen steht N. für ein Erkennen der Leerheit aller Phänomene des Daseins und die Befreiung von allen (mentalen) Leiden.

 

NLP (Neurolinguistisches Programmieren)

Geht auf R. Bandler und J. Grinder zurück, die äußerst erfolgreiche Therapeuten wie M. Erickson und V. Satir beobachteten und deren Kommunikationsstil analysierten. Daraus entwickelten sie das NLP, dem die Idee zugrunde liegt, dass das menschliche Gehirn, ähnlich einem Computer, mit Sprache (verbal und nonverbal) programmiert werden kann. Eine exakte Analyse der Verwendung der Sinne, der bevorzugten Repräsentationssysteme und Ressourcen jedes Patienten bildet die Ausgangsposition für die virtuose Manipulation seiner Wahrnehmung mittels sprachlicher Mittel. NLP ist ein potentes Werkzeug zur Verhaltens- und Wahrnehmungsänderung, aber keine Philosophie oder kein Allheilmittel, zu denen es oft hochstilisiert wird.

 

Pacing und Leading

Begriff aus der Psychotherapie mit NLP. Durch Spiegeln gleicht der Therapeut sein Verhalten in Körpersprache, Mimik, Stimmlage und Sprache dem Patienten an, um ihn dann aus dieser Vertrauensposition heraus zum Therapieziel zu führen. Auch in Management, Marketing und Verkauf wird diese Technik benutzt und manchmal missbraucht.

 

Reframing

Bekannteste Technik des NLP, bei der dem Patienten für sein Symptom ein neuer Bedeutungsrahmen gegeben wird, in dem sein vorher unangebracht erscheinendes Verhalten in einem neuen Licht erscheint und somit seinen Symptomcharakter verliert.

 

Regression

Begriff aus der Hypnotherapie, auch Altersregression genannt. Der Proband wird in Trance in seiner Erinnerung zurück in vergangene Zeiten versetzt. Das innere Erleben dabei kann so real sein, dass selbst Reflexe, die nur in der Kindheit präsent sind wieder auftreten, larvierte Erinnerungen wieder hypermnestisch zugänglich sind oder in Trance sogar kindliche Sprachmuster aus der regredierten Zeit beobachtet werden.

 

Satori

Bezeichnet das Erlebnis der Erleuchtung im Zen-Buddhismus. Wenngleich oft von schlagartigem Erkennen der Wahrheit gesprochen wird, so ist doch fast immer ein langer Weg der Vorbereitung und des mentalen, meditativen Trainings erforderlich. Satori kann nur durch Loslösung vom Verstand und intuitiv eintreten und darf nicht willentlich angestrebt werden.

 

Sesshin

Periode längerer, wortloser Sitzmeditation in Gruppen, die hohe Anforderungen an die Adepten stellt. Das dabei geübte Zazen wird hin und wieder durch Kinhin (Gehmeditation) unterbrochen und hat innere Ruhe, Konzentration, Verlangsamung, Beobachtung und letztendlich Satori (Erleuchtung) zum absichtslosen Ziel.

 

Submodalitäten

Untergliederung der Modalitäten. Die Kombination und Abfolge der S. bildet die Grundlage des bewussten und inneren Erlebens. In der Erinnerung können z. B. visuelle Erinnerungen aufmerksam beobachtet und die Submodalitäten nachträglich verändert werden.
So kann eine imaginierte visuelle Erinnerung wie bei einem Film in Farbe, Helligkeit, Perspektive, Schärfe, Entfernung und Größe etc. verändert werden, was die emotionale Bedeutung durchaus beeinflussen kann. Die Arbeit mit S. ist ein Teil des NLP-Repertoires.

 

Swish

NLP-Technik, bei der mittels visueller Imaginationstechnik ein unerwünschtes Verhalten sehr schnell durch ein neues ersetzt wird. Siehe auch NBG.

 

Taoismus

Chinesische Philosophie/Religion, die weit vor Christus ihren Ursprung hat. Geht auf kosmologische Vorstellungen, Yin und Yang und metaphorische Beschreibungen von Himmel und Erde zurück. Zentrale Werke stammen von Laotse und Dschuang Dsi. Auch dem uralten Buch der Wandlungen, dem I Ging, wird ein starker Einfluss zugeschrieben.
Grundidee ist ein loslassendes Nicht-Eingreifen in den natürlichen Ablauf der Dinge (Wu-Wei). Der Urgrund aller Dinge, das Tao, kann mit Worten nicht beschrieben werden und hat Ähnlichkeiten mit einem gelebten Pantheismus, der alles Leben und Natürliche respektiert.

 

Veden

Die klassischen Wissensschriften des Hinduismus, die bis 1200 v. Chr. zurückreichen, wurden zuerst mündlich rezitiert/überliefert und später aufgeschrieben. Eine der bekanntesten der 4(5) Veden sind die Upanishaden, spirituelle Geheimlehren des Hinduismus.

 

Vigyana Bhairava Tantra

Über 4000 Jahre alte hinduistisch-tantrische Schrift, mythologisch von Shiva verfasst, der Fragen seiner Geliebten Devi beantwortet. Die 112 beschriebenen Meditationsmethoden stellen konfessionsunabhängig nahezu alle möglichen Techniken dar, um über das Bewusstsein hinauszugelangen. Interessant und bezeichnend ist, dass sehr viele der heutigen psychotherapeutischen Techniken (auch NLP) und der religiösen Meditationen aller Konfessionen bis in die heutige Zeit schon in diesem großartigen Werk zu finden sind! Osho, der wohl bedeutendste Kommentator des V.B.T., behauptet, dass diesem Werk bis heute nichts hinzuzufügen sei, weil es absolut vollständig alle Arten der Meditation beschreibe. Auch iZen® basiert im Grunde auf dem V.B.T., lediglich mit neuer Übersetzung, Selektion und Rekombination zu einem zeitgemäßen Kurzprogramm.

 

Zazen

Japanisches Wort für Sitzmeditation. Wichtigstes Element im Zen-Buddhismus zur Erlangung von Ruhe und Einsicht. Bekannt ist Z. durch die Bilder von im Lotussitz meditierenden Mönchen. Diese Erkenntnismethode erfordert sehr viel Geduld und Leidensfähigkeit - die Verlangsamung der Gedanken und die Erkenntnis wird quasi abgewartet - und wird im Zen ergänzt durch Sesshins (mehrere Tage dauernde Dauermeditation in Gruppen), durch Kinhin (Gehmeditation), durch Dokusan (Einzelgespräche mit dem Meister) und Teishos (Vorträge).

 

Zen

In China entstandene Strömung des Mahayana-Buddhismus, stark beeinflusst vom Taoismus, überliefert jenseits von Schriften und Worten. »Zen« leitet sich vom chinesischen »Chan« ab und bedeutet soviel wie »meditative Versenkung«, die typisch ist für diese atheistische Religion/Philosophie.
Zen möchte den göttlichen Wesenskern des Menschen (Buddha), der schon in allen Lebewesen wohnt, befreien und sucht die Transzendenz jenseits von Körper und Geist.
Gelehrt wird Zen zum einen mit beharrlicher Meditation (Zazen, Sesshin) und zum anderen mit Meister-Schüler-Belehrungen. Man bedient sich sogenannter »Koans«, paradoxer Aphorismen und Anekdoten, die über Konfusion des Verstandes zu intuitivem, spontanem Erfassen der Wahrheit im Hier und Jetzt führen sollen.

 

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