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iZen® ist eine beim Europäischen Markenamt eingetragene und geschützte Marke. Der Markenschutz hat keinen kommerziellen Hintergrund sondern schützt dieses religiös-philosophisch-psychologische System vor Nachahmung und Verfälschung.

 

Für Fortgeschrittene

Transformern, die sich nach der Arbeit mit dem Buch weiterentwickeln wollen, gebe ich hier regelmäßig neue Anregungen zu transzendieren...

Meditationsübungen

1. Öffnen des Dritten Auges: durch Konvergenzhaltung der Augen nach oben (Schielen auf die Nasenspitze oder einen Punkt zwischen den Augen an der Nasenwurzel) und Dissoziation (Aus dem Körper heraustreten). Dann gleichzeitiges Rezitieren eines Mantra (Konfusionstechnik).
Anm.: Durch die Konzentration auf drei Aufgaben gleichzeitig kommt es schnell zu einer Überladung (Overload) des Bewussten und durch Konfusion (Verwirrung) zu einer unbewussten Inwärtswendung.

Transform! NOW!


2. Imagination eines Bildschirms/ leere Wand / Tafel über das gesamte Gesichtsfeld bei geschlossenen Augen, vorzugsweise mit forcierter Konvergenz oder konzentriertem Blick hinter den Augenlidern. Dann rhythmisches, mentales „Abwischen" der Tafel und damit der einströmenden Gedanken im 3-30 Sekundentakt. Das Meditieren vor einer leeren Wand war z. B. eine Lieblingsmethode Bodhidarmas, der Zen von Indien nach China brachte. Ich habe diese mit dem Abwischen - stellen Sie sich eine Art Scheibenwischer wie beim Auto vor - der „Gedankenleinwand" ergänzt. Warten Sie nicht mit dem Abwischen der Gedanken, bis solche vorhanden sind, sondern säubern Sie die Wand schon vorher, also vorbeugend. Sehr wirkungsvolle Methode!

Transform! NOW!

 

3. Imagination eines TV-Bildschirms mit weißem Rauschen, auf dem bildhafte, rationale Vorstellungen nicht abgebildet werden können. Stellen Sie Ihren Fernseher zuhause probehalber einmal auf einen senderlosen Kanal ein und beobachten Sie dann den Bildschirm aus nächster Nähe. Nun haben Sie eine visuelle Vorstellung davon. Wenn Sie sich nun noch suggerieren, dass auf diesem Bildschirm keinerlei Gedankendarstellung möglich ist, dann haben sie zwar das konkrete Bild dieses Rauschen vor Augen, aber eben keinerlei andere Gedanken!

Transform! NOW!

 

4. Variation der Meditation „Begraben" (Kapitel 12), wobei der Körper zu Staub zerfällt, wo immer Erde, die von oben herab geworfen wird, ihn berührt.

 

5. Der starke Blick: Meditation mit geschlossenen Augen unter Vermeidung des bei Augenschluss üblichen Hochrollens der Augäpfel. Beibehalten eines konzentrierten Blicks durch die geschlossen Lider hindurch auf die dunkle Leere dahinter. Die entspannte Abschaltung der Augen, des Blickes, und damit die Umschaltung auf „Träumen", soll vermieden werden. Sehen, was dahinter liegt!

Transform! NOW!

 

6. Steinmeditation. Ein großer, möglichst formloser Stein (keine Kanten, gleichmäßige Oberflächenstruktur und -farbe, banale Form) wird fixiert. Diverse Übungen sind möglich, wie Identifikation, negative Halluzination, Entdecken eines winzigen Punktes ...). Ziel ist es, alle Objekte und Gedanken jenseits des Steins zu eliminieren. Sehen Sie die Abwesenheit aller anderen Dinge. Es tritt eine Art liebevolle, vollständige Identifikation ein, bei der alle Gedanken abwesend sind. Ein Einssein, ein Verschmelzen des Ichs mit der Substanz des Steines führt zu einer ausschließlichen Achtsamkeitsverbindung. Starke Konzentration ist erforderlich. Immer wieder einschießende Gedanken werden erkannt und Sie kehren zum Stein zurück. Schon wenige Minuten der totalen Verstandeseinengung erfordern lange Übung. Langfristig soll dann, sobald diese gedankenlose Verbindung ausschließlich besteht, auch diese eliminiert werden, so dass NICHTS übrig bleibt, was es zu Sehen oder Denken gäbe: Nirvana!
Drei Aspekte müssen bei dieser Meditation konzentriert werden:

A. Ausschließliche visuelle und mentale Verbindung zum Stein. Sobald Ihre Gedanken abgleiten werden Sie den Stein bei offenen Augen nicht mehr sehen! Kehren Sie beharrlich immer wieder in den Seh-Modus, weg vom Denk-Modus, zurück.

B. Liebevolle Verbundenheit. Versuchen Sie Liebe für diesen Stein zu empfinden. Zen-Meister sagen, wer einen leblosen, kalten Stein lieben kann, der ist in der Lage ALLES zu lieben.

C. Sehen Sie den Stein in der Dimension der Zeit. Das bedeutet, dass Sie sich voll bewusst werden, dass der Stein in diesem Augenblick hier vor Ihnen ist. Erkennen Sie also nicht nur das Objekt in dem Stein, sondern das JETZT. Anfangs können Sie überlegen, dass der Stein vor einem Tag nicht an dieser Stelle war und morgen dort ebenfalls nicht liegen wird. Volles Bewusstsein für diesen Moment.

Variation: Während des Fixierens des Steins in eine dissoziierten Position gehen und den Stein gleichzeitig von der anderen Perspektive anschauen (schwierige Konzentrationsübung).

 

7. Rückwärts-Regression: Gehen Sie abends vor dem Einschlafen den Tag bei geschlossenen Augen rückwärts. Bei der üblichen Regression (in die Vergangenheit gehen) erinnert man Ereignisse in ihrem zeitlichen Ablauf, so wie man sie erlebt hat. Nun erinnern Sie den Tag vor dem inneren Auge, allerdings mit umgekehrtem Zeitablauf. Minute für Minute geht man von der Gegenwart weiter in die Vergangenheit.
Wichtig hierbei ist eben Umkehr des Zeitablaufes vom Moment zurück in die Zeit UND ein unbedingt dissoziierter Beobachterposten. Beobachten Sie sich in den Tageshandlungen, wie Sie ein unsichtbarer Zeuge gesehen hätte, der einige Meter weit weg von allem gestanden hat.
Gleiches können Sie am Morgen versuchen: Regression in die nächtlichen Träume zurück, noch vor dem ersten Augenöffnen.
Durch diese konzentrationsfordernde, schwierige Übung wird der Tag in der Folge mental gelöscht und man kann unbelastet Einschlafen

Transform! NOW!

 

8. Google-Maps zur Erleuchtung? Suchen Sie auf Ihrem PC Ihre Wohnung/Haus und zoomen so dicht wie möglich heran. Stellen Sie sich vor Sie stünden dort davor. Dann zommen sie langsam von der Szene weg, immer weiter, bis Sie den ganen Blick auf die Erdkugel haben. Wo sind SIE nun? Wie groß sind IHRE Probleme im Vergleich zu denen anderer und zum Universum?

Transform! NOW!

 

9. "Wo bist du?". Beim Spazierengehen oder Autofahren fragen Sie Ihre Kinder oder Begleiter immer wieder (alle 5- 10 Minuten) "wo bist du?". Gemeint ist in Gedanken. Die Person soll dann kurz berichten. Sinn der Übung ist uns allen bewusst zu machen, dass wir meistens NICHT im JETZT, dem einzig realen Leben weilen, sondern Gedankefilme anschauen, die unser Verstand wahllos und unkontrolliert vorspielt.

Transform! NOW!

 

10. Schau einfach die Wand an! (Intensivanleitung: ZaZen)
Nicht zum ersten Mal fordere ich Dich auf, einfach die Wand anzuschauen. Was bedeutet dies?
Unser Geist fordert immer Begründungen und Ziele für unsere Handlungen. Wenn Du Dich aber zum Üben vor die weiße Wand setzt, dann ist jede Geistesaktivität kontraproduktiv. Du wirst für Vergessen beglückwünscht, nicht für Wissen und Denken.
Bei meditativer Übung - und die klassische Methode im Soto ist das Sitzen vor der Wand nach Bodhidharma - fängt unser Denken sofort an zu fragen: „Warum?". Er will wissen, wozu er die Wand anschauen soll, wohin das führt, was Du damit erreichen willst. Oder er wiederholt die Anweisung „Schau die Wand an!" beharrlich und überlässt Dich niemals einfach so Deinem Tun. Probiere es aus!
Dein Geist wird denken: „Damit komme ich zur Erleuchtung" oder, „Mal sehen, was passiert!". Aber nichts passiert! Es gibt keinen Grund, warum Du vor der Wand sitzen sollst. Tue es einfach, denke es nicht! Das Sitzen ist blankes Tun ohne Ziel und Absicht. Wenn andere Gedanken zwischen Dich und die Wand kommen, dann zentriere Dich wieder auf die Wand. Schau Sie einfach an. Nichts sonst.
Diese Grund- und Sinnlosigkeit zu akzeptieren fällt uns ehrgeizigen Westlern mit unseren hochgelobten „Zielen im Leben" besonders schwer. Deshalb fordere ich Dich hiermit ultimativ auf: „Schau einfach die Wand an!"; denke es nicht, wünsche Dir nichts, erwarte nichts. Es hat keinen benennbaren Sinn. Achte nicht auf die Stimme Deines Verstandes, der sagt: „So ein Blödsinn! Ich tue nichts Sinnloses, Zielloses!". Ignoriere ihn! Tue es einfach!
Tue einmal in Deinem Leben etwas, das absolut sinnlos und nutzlos ist! Warte ab, aber er-warte nichts! Dann wirst Du transformiert werden ...
Und: Tue es JETZT!

Transform! NOW!

 

11. Den Kopf freY bekommen!

Hier habe ich eine schöne und effektive Meditation, die Euch dem nirvana näher bringt und auf dem Weg dorthin Euren Kopf „ausmistet". Nirvana bedeutet ja, soweit dies überhaupt mit Worten anzudeuten ist, ein Erkennen der Welt ohne Benennungen, ohne Grenzen und Wertungen, ohne Selbst-Identifikation und mit einem Geist, der vom Denken losgelassen hat. Ganz nebenbei werdet Ihr mit dieser visualisierenden Meditation ruhiger und freier (< DEL> your mind!):


* Deine Meditationshaltung sollte bequem sein, sich aber von einer möglichen Schlafposition unterscheiden. Eine gewisse aufrechten Körperspannung , sei es im Schneidersitz (halber oder ganzer Lotos) oder auf einem Stuhl sitzend („Kutschbockstellung"), ist der Wachheit sehr zuträglich, weil Körper und Geist eine untrennbare Einheit darstellen; ein lascher Körper wird kaum einen wachen Geist fördern. Du kannst die Wachheit steigern, indem Du eine leichte Pendelbewegung Deines Kopfes von links nach rechts aufrecht erhältst (für Fortgeschrittene, siehe nächsten Artikel).

* Halte die Augen halb geöffnet und betrachte eine blanke Wand. Bei geschlossenen Augen kommt es allzu schnell zu einer Traumumschaltung im Gehirn, was wiederrum der notwendigen Wachheit entgegenstünde. (Es gibt eine trainierbare Augenstellung, mit der man auch mit gesenkten Lidern konzentriert bleiben kann. Dies wird im iZen-Lehrbuch beschrieben als „starker Blick".)

* Nun visualisiere eine beliebige Umgebung. Fange am besten mit einer natürlichen Landschaft an. Später kannst Du dann auch zu Städten oder menschenbevölkerten Szenen übergehen. Wälder, Wiesen und Landschaften scheinen in uns tiefere Schichten anzusprechen und die Meditation zu erleichtern. Nun lasse alle Dinge und Phänomene vor Deinem inneren Auge verschwinden, die Dein Geist benennen kann! Mache alles, dem Du einen Namen geben kannst, einfach unsichtbar oder lass es vom Nichts verschlucken. Beobachte wie anfangs alle Dinge verschwinden bis Du ganz von selbst - sonst bleibt nichts übrig - auch zu abstrakteren Begriffen wie „Liebe", „Eifersucht" oder „Licht" gelangst. Wenn Dein Geist einen Namen dafür findet, lass es schlagartig verschwinden oder sich im Rest auflösen!
Übe diese Meditation ausdauernd und an mehreren Tagen, dann erst wirst Du überraschende Fortschritte erzielen.

Nirvana wird oft mit dem „leeren Raum" (akasa) gleichgesetzt ... und genau dem näherst Du Dich mit dieser Übung. Dir wird als Zeuge bewusst, dass alles Benennbare nur Produktionen Deines Geistes sind. D. h. nicht, dass sie nicht existent sind, sondern dass es noch eine weitere Realität gibt, die diese Merkmale und Grenzen nicht aufweist!

Transform! NOW!

Dein. ( `)

 

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